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Paleosophie | Tipps und Hintergründe für den zivilisierten Urmenschen | von Constantin Gonzalez

23.12.2015, aktualisiert: 19.12.2016 | Kommentare

Zeit für Besinnung – aber wie?

Laptop, Notizblock, Stift, Kaffee

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit.

Was bedeutet das eigentlich?

Während der Festtage hat jeder von uns Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen, um in Ruhe nachzudenken. Über das vergangene Jahr, über Dinge, die gut gelaufen sind oder auch nicht, über Werte, die einem wichtig sind oder Situationen, die man in Zukunft lieber vermeiden möchte.

Warum? Es ist gut, über sich selbst zu reflektieren, dann kann man etwas über sich lernen und über das, was einem wirklich wichtig ist.

Dieser Prozess gibt einem eine gute Grundlage, um am Ende des Jahres Pläne für das neue Jahr zu schmieden, sich Ziele vorzunehmen und Vorsätze zu formulieren, die wirklich sinnvoll sind.

Damit das klappt, gibt es hier ein paar Tipps dazu:

Aufschreiben

Auch wenn es in einem Rückblick auf das vergangene Jahr in erster Linie darauf ankommt, nachzudenken und die Ereignisse geistig Revue passieren zu lassen ist es wichtig, seine Gedanken aufzuschreiben. Durch das Aufschreiben werden Erfahrungen, Gedanken, Ideen und Gefühle erst richtig präsent und man kann dann besser darüber nachdenken, was sie bedeuten.

Dazu reicht ein Stück Papier und ein Stift. Oder ein Laptop. Oder ein Tablet: Was immer einem hilft, Gedanken komfortabel aufzuschreiben.

Rollen

Jeder von uns spielt mehrere Rollen im Leben. Ich bin z. B. Ehemann, Vater, Angestellter, Blogger und auch ich selbst mit meiner Persönlichkeit, Hobbys und Bedürfnissen sehe mich als eigene Rolle. Andere Menschen haben vielleicht mehr oder weniger Rollen oder teilen ihre Rollen in mehrere Unter-Rollen auf.

Wenn man sich seine Rollen vergegenwärtigt, kann man leichter verstehen, wie verschiedene Ereignisse, Erfahrungen und Erkenntnisse im Leben zusammen spielen oder auch nicht. Man kann Überschneidungen zwischen Rollen finden oder Aspekte, in denen sich Rollen gegenseitig ergänzen. Ich lerne zum Beispiel im Beruf viel über IT und Web-Technologien und kann das in meine Tätigkeit als Blogger mit einbringen.

Man kann auch seine Rollen unabhängig voneinander bewerten und sich fragen: Wie gut hast Du im vergangenen Jahr Deine Rolle als Mutter, Vater, Ehegatte, Freiberufler, Arbeitnehmer, Geschwister, Kind, Politiker usw. im letzten Jahr ausgefüllt? Welche Rollen haben die meiste Zeit oder Energie gekostet und welcher Rolle hättest Du gerne mehr Aufmerksamkeit gegeben?

Ereignisse, Erfahrungen, Ergebnisse

Der Kern eines Rückblicks sind die Ereignisse, die das vergangene Jahr geprägt haben: Was ist passiert? Was hast Du unternommen? Welche Dinge sind gut gelaufen? Welche schlecht? Was hast Du erreicht? Was davon hattest Du Dir vorgenommen und was kam vielleicht überraschend? Was hat Dich begeistert? Warum? Worüber hast Du Dich geärgert? Warum?

Das sind viele Fragen und vielleicht klingen sie ein wenig so, als würden sie einen überfordern. Das muss nicht der Fall sein. Wichtig ist hier, spontan aufzuschreiben, welche Dinge das vergangene Jahr für einen ausgemacht haben. Man kann sich für jede Rolle fragen, was die wichtigsten Meilensteine im Jahr gewesen sind und dann einfach weiterschreiben und tiefer bohren, um herauszufinden, warum diese Meilensteine für einen so wichtig waren.

Je mehr man fragt und je mehr man über sich selbst und das vergangene Jahr nachdenkt, umso mehr beginnen die verschiedenen Eindrücke ein Gesamtbild zu ergeben. Wie Puzzlestücke vereinigen sich die Eindrücke des Jahres zu einem Bild: Das war 2015!

Zusammenfassung und der nächste Schritt

Adventskranz

Ein Jahresrückblick muss nicht schwierig oder kompliziert sein, ein Notizblock mit Stift, ein ruhiger Ort und eine Stunde Zeit sind schon genug:

  • Such Dir einen gemütlichen, schönen und ruhigen Ort, in dem Du für mindestens eine Stunde alleine und ungestört bist. Ein Café, ein Arbeitszimmer, eine Zugfahrt oder ein Spaziergang im Park zum Beispiel.
  • Schreibe auf, welche Rollen Du im Leben spielst und wie wichtig sie Dir sind. Hierzu können auch Rollen gehören, die andere in Dir sehen.
  • Lass für jede Rolle einzeln die wichtigsten Ereignisse, Erfahrungen und Ergebnisse des vergangenen Jahres vor Deinem inneren Auge passieren: Warum waren sie wichtig? Wie hast Du Dich dabei gefühlt? Was hast Du daraus mitgenommen, gelernt oder für Dich als Erfahrung gewonnen?

Ein solcher Rückblick ist wichtig, denn damit hat man eine gute Grundlage für den nächsten Schritt am Anfang des neuen Jahres: Gute Vorsätze, die einem wirklich wichtig sind und die einem helfen, das nächste Jahr so gut wie möglich zu machen.

Darum wird es im nächsten Artikel gehen.

Bis dahin: Viel Spaß und Freude beim Jahres-Rückblick!

Und: Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2016!

Von Constantin Gonzalez am 23.12.2015, aktualisiert: 19.12.2016 in Allgemein.


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Mein Name ist Constantin, Informatiker und seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung, Gesundheit und aktueller Forschung dazu.

Mit der Paleo-Ernährung (oder: „Paleo-Diät“) bin ich heute 18 kg leichter und fitter als je zuvor. Jetzt wandle ich mich vom Couch-Potato zum Athleten. Das hätte ich als klassischer „Geek“ nie gedacht!

In Paleosophie geht es um Paleo-Ernährung, was dahinter steckt, wie sie funktioniert und um immer neue Möglichkeiten, das Beste aus Deinen Genen zu machen. Mehr…

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