Paleosophie | Tipps und Hintergründe für den zivilisierten Urmenschen | von Constantin Gonzalez

Karin aus dem Frankenland: Ich fühle mich Paleowohl!

Karin fühlt sich Paleowohl

Vor einiger Zeit stellte ich Euch Karins neues Blog Paleowohl vor (in: Sonnen-Saison, Fasten, Paleo-Hip-Hop und ein paar neue Blogs).

Heute erzählt Karin ihre spannende Geschichte hier in einem Gastartikel:


Ich heiße Karin und lebe mit meinem Mann in einem Städtchen in Franken.

Seit Anfang 2014 beschäftige ich mich bewusst mit Ernährungsthemen wie Low-Carb, Primal & Paleo und konnte bisher einen Gewichtsverlust von 40 Kilo erreichen. Auch meine Kleidung kaufe ich nahezu 4 Konfektionsgrößen kleiner (und bunter) als noch zu Weihnachten 2013.

Doch nicht nur das, die Prioritäten in meinem Leben haben sich dank des Paleo-Lifestyles verschoben.

Das Ganze ergibt unterm Strich eine völlig neue Lebenseinstellung. Kurz und knapp: ich fühle mich nicht Pudel- sondern Paleo-wohl. Dies verdanke ich vor allem aber zwei glücklichen Zufällen!

Mein Weg zu Paleo

Jeder, der etwas fülliger ist kennt dieses Gefühl, immer wieder an den neuesten Diäten zu scheitern, da die alten Lebensgewohnheiten am Ende doch wieder das Zepter in der Hand halten.

So war das auch bei mir.

Was hab ich nicht alles ausprobiert: von FDH über Kohlsuppe und Pünktchen zählen … bis ich irgendwann – dank eines glücklichen Zufalls – auf das Thema: „Low-Carb“ gestoßen wurde.

Ungefähr 2–3 Monate habe ich mich ausschließlich von Lebensmitteln ernährt die so gut wie keine Kohlenhydrate beinhalteten – alles andere war egal, es zählte einzig und alleine die Höhe des Kohlenhydrat-Gehaltes:

  • Eiweißshakes,
  • Eiweißbrot,
  • Frischkäse,
  • Wurstwaren,
  • billiges Fleisch,
  • Gemüse & Obst.

Das Beste daran: es funktionierte super, die Pfunde purzelten wie von selbst.

Der zweite glückliche Zufall, der mich im ersten Moment in eine Art kleine Schockstarre versetzte war das Buch Die Suppe lügt: Die schöne neue Welt des Essens* von Hans-Ulrich Grimm. Denn eigentlich war ich immer der Meinung, dass die Lebensmittelindustrie seine Konsumenten schützt und nur das Beste für uns will.

Heute frage ich mich, wie ich nur so leichtgläubig sein konnte: Wenn auf dem Joghurtbecher frische Erdbeeren abgedruckt waren, dann waren da auch Erdbeeren drin. „Light“-Produkte sind selbstverständlich die bessere Wahl für uns rundlichen Menschen. So jedenfalls mein jahrelanges Denken.

Weit gefehlt. Das Buch und später noch weitere Bücher dieser Kategorie öffneten mir die Augen – so dass ich Dank dieser Bücher irgendwann auf das Thema Paleo samt der großartigen Community gestoßen und bis heute dabei geblieben bin.

Was hat sich durch Paleo bei mir verändert?

Karin vor und nach ihrer Low-Carb/Paleo-Zeit.

Voller Stolz kann ich sagen: Alles.

  • Durch die Wahl der besseren Lebensmittel und den Verzicht auf Getreide, Hülsenfrüchte, Zucker & Co. hat sich mein Hautbild wesentlich verbessert.
  • Migräneanfälle, die beinahe wöchentlich einmal bei mir zu Besuch waren, habe ich nur noch ganz selten.
  • Das typische Mittagstief, an welches ich mich schon fast gewöhnt hatte, ist komplett verschwunden (und ich möchte es auch nicht wieder finden).
  • Heisshungerattacken, die mir wirklich böse zu schaffen machten, gehören der Vergangenheit an.
  • Probleme, mit denen wir Frauen ab und an zu kämpfen haben, haben sich perfekt eingespielt.
  • Statt Stunden (und dies bis tief in die Nacht) vor dem PC zu sitzen, geht es raus in die Natur und früh ins Bett.
  • Hinzu kommt natürlich noch die Abnahme von 40 Kilo, die ich im letzten Jahr erzielen konnte:
  • Durch weniger Gewicht fällt die körperliche Bewegung einfacher.
  • Dadurch steigt der Spass an sportlichen Betätigungen.
  • Natürlich nimmt dadurch das Selbstbewusstsein zu, so dass man plötzlich nicht mehr das Gefühl hat, sich vor fremden Menschen verstecken zu müssen.

Dieses Gefühl kann man eigentlich nicht beschreiben – man muss es erleben.

Ich denke mein „Paleo-Motto“ passt an dieser Stelle ganz gut:

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Welchen Tipp könnte ich Dir mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste ist der Kopf: Es nützt nichts, wenn der Bauch gerade gute Laune hat weil dieser einmal wieder voll gefuttert ist und der Meinung ist, lass uns dieses Paleo doch mal versuchen. Es muss vom Kopf kommen, ein gewisser Wille und etwas Disziplin sollte vorhanden sein.

Ich habe von heute auf Morgen meine Ernährung umgestellt und es gab und gibt eigentlich immer noch keine schwerwiegenden Ausnahmen. Ob dies der richtige Weg ist, muss jeder selbst für sich entscheiden – für mich ist es der perfekte Weg zu einem neuen Ich.

Fazit und ein Dank an die Community

Paleo kann Dein Leben ganz gewaltig mit positiven Veränderungen bereichern.

Ich bin mehr als froh, diesen Lifestyle für mich entdeckt zu haben. Aus einem grauen Dickhäuter der sich am liebsten zu Hause versteckt hätte wurde dank Paleo ein kleiner Paradiesvogel der gerne unter Leute geht und sich nicht mehr versteckt.

Warum solltest Du dies nicht auch erreichen?

An dieser Stelle möchte ich der tollen Paleo-Community danken: Ihr seid einfach der Wahnsinn, wie ihr Neulinge mit zieht. Dank Euch habe ich meine Küche wieder neu entdeckt. Jeden Tag gibt es neue Rezepte die man sofort testen muss, neue Berichte und neue Recherchen.

Danke dafür!

Karin von paleowohl.de


Vielen Dank, liebe Karin für diesen Artikel, der alle Einsteiger ermutigt, es Dir gleich zu tun!

Welche Verwandlungen habt Ihr mit Paleo schon durchgemacht?

Buchtipp*


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Von Constantin Gonzalez am 25.03.2015, aktualisiert: 19.12.2016 in Erfolge.


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Mein Name ist Constantin, Informatiker und seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung, Gesundheit und aktueller Forschung dazu.

Mit der Paleo-Ernährung (oder: „Paleo-Diät“) bin ich heute 18 kg leichter und fitter als je zuvor. Jetzt wandle ich mich vom Couch-Potato zum Athleten. Das hätte ich als klassischer „Geek“ nie gedacht!

In Paleosophie geht es um Paleo-Ernährung, was dahinter steckt, wie sie funktioniert und um immer neue Möglichkeiten, das Beste aus Deinen Genen zu machen. Mehr…

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