Paleosophie | Tipps und Hintergründe für den zivilisierten Urmenschen | von Constantin Gonzalez

Drei Dinge über Paleo, die einfach Unsinn sind – und was das eigentliche Ziel ist

xkcd comic #386

In Blogs, Emails, Foren und Kommentaren fallen mir immer wieder drei Dinge auf, die über die Paleo-Ernährung oder den Paleo-Lifestyle gesagt werden, die schlicht falsch sind. Das ist nicht nur nervig, sondern es wirft oft auch ein falsches Licht auf das, was Paleo wirklich bedeutet.

Denn solche Dinge lenken vom Ziel der Paleo-Ernährung ab und zeichnen ein falsches Bild, das Einsteiger verwirren kann.

Die drei größten Unsinn-Tendenzen, die ich immer wieder sehe sind: Der Paleo-Fundamentalisums, die Zwangs-Paleo-ifizierung und die Behandlung der Paleo-Ernährung, als ob sie eine Diät mit festen Regeln wäre.

Unsinn #1: Paleo-Fundamentalismus.

Vor einigen Wochen gab es mal eine Diskussion auf Facebook, in der ich den Ochsenstolz Ochsenriegel empfahl. Sofort kam die Bemerkung, dass da ja Dextrose drin wäre (ganze 1 %) und das geht ja gar nicht! Das ist ja schlimm!!!111!

Ohne die jeweilige Person kritisieren zu wollen, finde ich diese Reaktion symptomatisch für den Paleo-Fundamentalismus: Da hat man ein neues Feindbild (die Nahrungsmittelindustrie, Zucker, Getreide, E-Stoffe, die Pharmaindustrie) und das gilt es auszumerzen. Jawoll!

Dogmatismus ist nicht nur wenig hilfreich (wer weiß, wie viele Leute von der Paleo-Ernährung abgeschreckt wurden, weil sie von der Paleo-Polizei zurechtgewiesen wurden …), sondern oft einfach sachlich falsch: Im obigen Beispiel ist „Dextrose“ einfach nur ein anderes Wort für „Glucose“ und davon hat jeder gesunde Mensch ganze 5 Gramm im Blut. In kleinen Mengen ist das in Ordnung.

Paleo-Fundamentalismus hat selten das Ziel, Leuten zu helfen, sondern stellt oft ein Feindbild in den Vordergrund und lenkt damit vom eigentlichen Ziel der Paleo-Ernährung ab, das mehr mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun hat, als mit der Zerstörung dessen, was „falsch“ ist.

Eine andere Seite des Paleo-Fundamentalismus wird oft von Kritikern eingenommen: Diese weisen gerne darauf hin, dass es die Steinzeiternährung gar nicht gäbe, denn die Urmenschen haben ja je nach Ort und Saison ganz unterschiedlich gegessen und man könne das gar nicht verallgemeinern. Und überhaupt, das Obst und Gemüse, das wir heute in Supermärkten bekommen hat ja gar nichts mit dem zu tun, was in der Steinzeit an Obst und Gemüse erhältlich war!

Sowohl den Paleo-Polizisten, die dogmatisch über jede minimale Abweichung von der Paleo-Linie wachen, als auch den Paleo-„Kritikern“, die darauf hinweisen, dass wir ja im 21. Jahrhundert leben sei gesagt:

Es geht nicht darum, zurück zur Steinzeit zu gehen.

Diesen Satz kann man nicht oft genug wiederholen:

Es geht nicht darum, zurück zur Steinzeit zu gehen.

Das heißt:

  • Natürlich leben wir heute im 21. Jahrhundert und natürlich sollten wir die Vorteile der modernen Wissenschaft und Technik nutzen. Ich liebe mein Laptop, das Internet, guten Wein und das Privileg, auch in Mitteleuropa Kokosprodukte und Bananen genießen zu dürfen. Das halte ich auch für richtig.
  • Genau deswegen ist es sinnvoll, aus der Steinzeit, oder präziser gesagt aus der Evolutionsgeschichte des Menschen zu lernen, welche Umweltbedingungen den Menschen, wie er heute lebt geformt haben. Dann können wir darüber nachdenken, was das für uns moderne Menschen in einer dramatisch unterschiedlichen Umwelt bedeutet.
  • Und auch wenn das heutige Nahrungsangebot an natürlichen und weniger natürlichen Nahrungsmitteln sich von den Tieren und Pflanzen im Urwald unterscheidet, so können wir heute mit dem Wissen aus Evolution und moderner Biochemie eine intelligente Auswahl von Nahrungsmitteln treffen, die unserem genetischen Erbe am besten entsprechen. Es kommt eben auf die richtige Auswahl und die richtigen Verhältnisse an.

Die Anpassung von Paleo an das 21. Jahrhundert kann umgekehrt das Pendel in ein anderes Extrem schwingen lassen:

Unsinn #2: Der Zwang, alles zu Paleo-ifizieren.

Seit ich über die Paleo-Ernährung blogge und dadurch auch Paleo-Bücher und -Blog-Artikel verfolge, habe ich noch nie so viele Rezepte für Brot, Kuchen, Muffins und anderes Gebäck gesehen. Alles „Paleo“ natürlich!

Ich verstehe schon, dass wir im 21. Jahrhundert leben und dass es sinnvoll ist, gesunde Ernährung mit modernen Essgewohnheiten zu kombinieren. Schliesslich wollen wir auch den Einstieg in die Paleo-Ernährung für Menschen, die bisher nur normales Essen gewohnt waren so einfach wie möglich machen.

Und hier muss ich mich auch an die eigene Nase fassen, denn ich habe ja selber fleißig Rezepte für eine Paleo-Schoko-Torte oder Kokos-Pancakes veröffentlicht und ein ganzes Paleo-Schokoladenkochbuch vorgestellt.

Doch der Paleo-ifizierungs-Unsinn geht ja weiter: Wenn Zucker, Weizenmehl und Milch in der Paleo-Ernährung verboten sind, dann muss unbedingt Ersatz gefunden werden. Und der ist nicht selten bizarr: Da werden Stevia-Präparate (die dank industrieller Verarbeitung kaum noch was mit dem Kraut zu tun haben), Tapioka/Maniok/Cassava-Mehle (deren Wurzeln in natürlicher Form giftig sind, in der Steinzeit unbekannt waren und aus exotischen Ländern importiert werden müssen), Xylit, Hirschhornsalz, Chia-Samen, Quinoa, Buchweizen (ja, ich weiß), Flohsamenschalen und allerlei weitere Ersatz-Zutaten herbeizitiert, die „Paleo“ sein sollen, bei denen aber jeder Urmensch verständnislos den Kopf schütteln würde.

Oft sind solche Ersatz-Zutaten ihren Zivilisations-Vorbildern gegenüber in jeder Hinsicht völlig gleichwertig und haben nur einen Namen, der weniger nach Zivilisation klingt (es gibt z.B. in der Praxis kaum Unterschiede zwischen Hirschornsalz und gewöhnlichem Backpulver oder zwischen Cassava-Mehl oder Pfeilwurzel-Mehl und der einfachen, heimischen Kartoffel-Stärke).

Sicher gibt es zu jeder dieser Zutat eine saubere Argumentations-Kette, warum das eine „sinnvolle Ausnahme“ sein soll.

Der Gipfel (und damit den Anstoß für diesen Artikel) ist dann erreicht, wenn Paleo-Einsteiger völlig verwirrt sind. Neulich las ich in der Einführung zu einem Paleo-Online-Shop:

„Allerdings klagten sie darüber, dass die Paleo-Lebensmittel und Zutaten umständlich zu besorgen wären …“

Was ist an Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Nüssen, Kräutern und Samen umständlich zu besorgen?

Antwort: Nichts. Nur die ganzen „Ausnahme“-Zutaten, die eigentlich nichts in der Paleo-Ernährung zu suchen haben, die sind umständlich zu besorgen!

Dabei ist doch wirklich alles ganz einfach: Bei jeder „Paleo“-Mahlzeit sollte man sich fragen:

Würde ein Urmensch das auch essen? In diesen Mengen? Und könnte er sich die Zutaten dafür problemlos aus der Natur besorgen?

Wenn ja, ist das „Paleo“, wenn nein, dann eben nicht, sondern vielleicht eine sinnvolle „Nicht-Paleo-Ausnahme“. Oder man läßt es eben bleiben.

Eine richtige Paleo-Ernährung ist alles andere als „umständlich“: Ein Stück Fleisch/Fisch oder Eier in die Pfanne, dazu Pflanzen, vielleicht mit Nüssen, Samen und/oder Obst garnieren und fertig. So einfach ist Paleo!

Es ist sicher schön und reizvoll, wenn man seinen Lieben zum Wochenende oder an Feiertagen einen „Paleo-Kuchen“ oder präziser: Einen Zivilisations-Kuchen aus Paleo-Zutaten präsentieren kann. Und es ist vielleicht auch hilfreich, einem Einsteiger für kurze Zeit einen Brot-Ersatz aus Nüssen und Samen anbieten zu können. Das ist in kleinen Mengen völlig ok.

Aber das sind ganz klar Ausnahmen, die zwar besser als konventionelle Kost sind, aber nicht zur Regel werden sollten. Und schon gar nicht den irreführenden Eindruck wecken sollten, dass die Paleo-Ernährung kompliziert oder umständlich wäre.

(Und wirklich gesund sind diese Ausnahmen auch nicht immer, macht Euch doch einfach die Mengen an Nüssen samt Omega-6-Fettsäuren und Phytinsäure klar, die in so einem „Paleo-Brot“ drinstecken …)

Apropos „kompliziert“ und „umständlich“: Jetzt kommt eine psychologische Komponente und damit Unsinn Nummer drei ins Spiel:

Unsinn #3: Die Paleo-„Diät“.

Viele Paleo-Blogs aber auch Bücher, Foren-Diskussionen und Email-Anfragen und -Kommentare die ich bekomme reden von der Paleo-„Diät“ und fragen danach oder schlimmer: schreiben vor, was „erlaubt“ oder „verboten“ ist und sprechen von „Regeln“.

Niemand befolgt gerne Regeln. Niemand macht gerne oder freiwillig Diät. Schon gar nicht der Urmensch:

Der Steinzeitmensch hat einfach gegessen, was für ihn gut ist und das war’s dann auch.

Eine Wurzel dieses Übels ist wahrscheinlich die subtil aber signifikant unterschiedliche Bedeutung der Wörter „Diet“ im Englischen und „Diät“ im Deutschen:

Aus dem Eintrag für „Diät“ im Wiktionary-Wörterbuch:

Bedeutungen: 1. allgemein: spezielle Ernährung, (medizinischer) Ernährungsplan 2. Schlankheitskur 3. meist Plural: Aufwandsentschädigung (Gehalt) eines Politikers in seinem Amt

Und aus dem englischen Eintrag für „diet“ in Wiktionary:

  1. The food and beverage a person or animal consumes. The diet of the Giant Panda consists mainly of bamboo.
  2. (countable) A controlled regimen of food and drink, as to gain or lose weight or otherwise influence health.
  3. By extension, any habitual intake or consumption. He’s been reading a steady diet of nonfiction for the last several years.
  4. (countable) A council or assembly of leaders; a formal deliberative assembly.

Merkt Ihr den Unterschied?

Im Deutschen ist „Diät“ etwas Zwanghaftes: Etwas was man tun muss. Entweder eine spezielle Ernährung nach Plan oder eine Schlankheitskur.

Im Englischen dagegen steht die Gewohnheit an erster Stelle (Niemand sagt einem Panda, was er essen muss, er isst einfach) und erst an zweiter Stelle kommt die Bedeutung als kontrollierter, zielgerichteter Eingriff. Das zeigt sich auch in Bedeutung Nummer drei, in der das Wort „Diet“ auch für andere Arten von gewohnheitsmäßigem Konsum verwendet wird.

Der schlampige Übersetzer denkt einfach „Diet = Diät!“ – und weiß nicht, was er damit anrichtet.

Vielleicht ist das für viele nur ein kleiner Unterschied, aber für mich ist das von zentraler Bedeutung: Die Paleo-Ernährung ist ein bewusster Lebensstil und keine temporäre „Diät“.

Deswegen spreche ich in meinen Artikeln immer von „Paleo-Ernährung“, nie von „Paleo-Diät“. Ein kleiner Unterschied, aber ein wichtiger.

Jedes mal, wenn jemand über „Regeln“, „dürfen“ oder „Verbote“ in der Paleo-Ernährung schreibt, stirbt irgendwo ein metaphorisches kleines Mammut-Baby. Dann zucke ich innerlich zusammen, denn das ist einfach falsch: Eine gesunde, sinnvolle und natürliche Ernährung sollte sich einfach richtig anfühlen, man sollte sie bewußt und freiwillig genießen und sie darf nicht allein aufgrund von Regeln, Verboten oder Zwängen befolgt werden.

Vielleicht wollen die Deutschen lieber Regeln und Verbote, statt selbst Verantwortung für ihre eigene Ernährung zu übernehmen?

Und damit kommen wir zum eigentlichen Ziel der Paleo-Ernährung:

Das eigentliche Ziel: Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen.

Die Paleo-Ernährung untersucht die Entstehungsgeschichte des Menschen, um zu lernen, an welche Lebensumstände er sich evolutionär angepasst hat. Sie versucht dann, anhand moderner Forschung zu verstehen, wie Lebensmittel angesichts dieser Historie auf den menschlichen Körper wirken. Und schließlich erarbeitet sie daraus ein Konzept, mit dem wir als moderne Menschen uns genetisch korrekt und mit heute verfügbaren Lebensmitteln optimal ernähren können, damit wir gesund, leistungsfähig und lange leben können.

Mit so einem Verständnis der Paleo-Ernährung brauchen wir nicht unnötig den Urmenschen nachzuäffen, zwanghaft Zivilisationskost nachzubauen oder widerwillig Regeln zu befolgen.

Vielmehr hilft uns die Paleo-Ernährung, eigenverantwortlich zu bestimmen, was wir essen sollten, um unseren Körper optimal und mit Genuss zu versorgen.

Die meisten Paleo-Fans, die ich kenne, machen die gleiche Erfahrung wie ich: Sie fangen an, weil sie neugierig sind, und bleiben dabei, weil es sich „richtig“ anfühlt. Ohne Steinzeit-Dogmen, umständlich nachgebaute Zivilisations-Kost, ohne Regeln und ohne Verbote.

Aber mit Verstand, Genuß und Erfolg!

Genug der Rants, die nächsten Artikel werden wieder positiver – versprochen :).


Bild: Duty Calls von Randall Munroe (xkcd.com), verwendet unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.5 License, skaliert und ggfs. nachgeschärft.

Von Constantin Gonzalez am 11.01.2015, aktualisiert: 19.12.2016 in Grundlagen.


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Mein Name ist Constantin, Informatiker und seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung, Gesundheit und aktueller Forschung dazu.

Mit der Paleo-Ernährung (oder: „Paleo-Diät“) bin ich heute 18 kg leichter und fitter als je zuvor. Jetzt wandle ich mich vom Couch-Potato zum Athleten. Das hätte ich als klassischer „Geek“ nie gedacht!

In Paleosophie geht es um Paleo-Ernährung, was dahinter steckt, wie sie funktioniert und um immer neue Möglichkeiten, das Beste aus Deinen Genen zu machen. Mehr…

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