Paleosophie | Tipps und Hintergründe für den zivilisierten Urmenschen | von Constantin Gonzalez

Kurzmeldung: Die Paleo-Woche vom 21.07.2014

Die Bilder von der Paleo-Woche vom 21.07.2014

Aufregend: Die Bild-Zeitung entdeckt die Paleo-Ernährug – und stellt sich dabei geschickter an, als der Bayerische Rundfunk. Dazu: 3 neue Paleo-Blogs, Tipps für Einsteiger und leckere Rezepte.

  • Bei den Rezepten fand ich Szilvia Michelbergers Hackbraten in Bacon-Haut, den sie auf PaleoWelt zum Besten gibt besonders lecker.

Gleich drei neue Blogs gibt es in der deutschen Paleo-Blogosphäre zu begrüßen:

  • In Die Paleoreise berichten Melinda und Matthias von ihren gemeinsamen Erfahrungen mit der Paleo-Ernährung. Im aktuellen Artikel teilen Sie ihre Rezepte vom Paleohochzeitstag.
  • Iris Waschke nannte ihr neues Paleo-Blog kurzerhand Paleo Lifestyle und dort schreibt sie nicht nur ihre Rezepte auf, sondern auch ihre Erfahrungen mit Paleo als Lebensstil. Aktuell hat sie ein leckeres Rezept für Chili con Carne Paleo-Style mit Blumenkohl-Reis auf Lager.
  • Die dritte Neuerscheinung heißt Paleorox, weil Paleo einfach rockt. So jedenfalls meint die Autorin mit dem Pseudonym Roxi Rox. In ihrem aktuellen Artikel stellt sie Cassava Wraps vor.

Unabhängig von Roxis Artikel ist vielleicht hier ein persönlicher Kommentar zu Cassava und anderen exotischen „Safe Starches“ (also: Harmlosen Stärke-Lieferanten) angebracht: Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man im Rahmen der Paleo-Ernährung gelegentlich den Kohlehydrate-Anteil moderat anhebt, weil man z.B. nach einer Trainings-Session seine Glykogenspeicher wieder auffüllen will, oder weil man ein wenig Stärke für die Stabilität eines Gebäcks braucht. Dann sollte man das Kind auch beim Namen nennen und schlicht „Stärke“ als Zutat sagen.

Denn Ernährungs-physiologisch gesehen bestehen Cassava/Maniok/Tapioka zum allergrößten Teil aus Stärke und genau deswegen werden diese Zutaten auch eingesetzt. In Deutschland kann man statt dessen ganz einfach Kartoffelmehl verwenden. Das muss nicht extra aus Übersee importiert oder wie Maniok-Produkte entgiftet werden.

Übrigens: Wenn etwas in natürlicher Form ungenießbar oder giftig ist, ist das nicht „paleo“. Ende der Diskussion. Das gilt auch für Kartoffeln. (Und witzigerweise für Oliven, aber das lenkt jetzt vom Thema ab).

Das heißt nicht, daß man keine Kartoffeln oder Maniok-Produkte essen sollte, denn sie können (sorgfältig verarbeitet) in bestimmten Fällen eine sinnvolle Ergänzung zur Paleo-Ernährung sein. Man sollte jedoch nicht so tun, als wäre Maniok eine zentrale Zutat der Paleo-Küche, denn das stimmt einfach nicht.

Wer also eine Ausnahme machen möchte und nach einer sinnvollen Quelle für „Safe Starch“ sucht, für den eignen sich in Deutschland Kartoffel- oder Reis-Produkte eher besser als die exotischen aber ohne Mehrwert daher kommenden Maniok/Cassava/Tapioka-Produkte oder auch Pfeilwurzelmehl, etc. Das ist günstiger, einfacher zu bekommen, transparenter und erfüllt den gleichen Zweck.

Viel Spaß beim Lesen und Kochen!

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Von Constantin Gonzalez am 27.07.2014, aktualisiert: 19.12.2016 in Kurzmeldungen.


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Mein Name ist Constantin, Informatiker und seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung, Gesundheit und aktueller Forschung dazu.

Mit der Paleo-Ernährung (oder: „Paleo-Diät“) bin ich heute 18 kg leichter und fitter als je zuvor. Jetzt wandle ich mich vom Couch-Potato zum Athleten. Das hätte ich als klassischer „Geek“ nie gedacht!

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