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Paleosophie | Tipps und Hintergründe für den zivilisierten Urmenschen | von Constantin Gonzalez

18.01.2014, aktualisiert: 18.12.2014 | Kommentare

Produkttest: Paleo Jerky Trockenfleisch (mit Verlosung)

Paleojerky

Letzte Woche Dienstag war ich in Köln unterwegs, um einen Kunden zu treffen. Ich kam ca. 1 Stunde vor dem Termin in einem Gewerbegebiet an. Es war Mittag und weit und breit war keine vernünftige Nahrungsquelle in Sicht, außer einer Kantine, die offenbar den Büromitarbeitern vorbehalten war.

Was nun? Eine Runde Fasten einlegen? Oder doch was essen?

Ich war nämlich vorbereitet: Dank Testpackung von Paleojerky.de und einer Tüte Macadamia-Nüsse* hatte ich einen fantastischen Mittags-Snack bei mir!

Trockenfleisch mit vielen Namen: Beef-Jerky, Ch’arqui, Carne-de-sol, Biltong, Pemmikan, Bakkwa

Durch Trocknung haltbar gemachtes Fleisch hat in der Menschheitsgeschichte eine lange Tradition und dementsprechend viele Namen. Als latenter Südamerikaner freut es mich besonders, daß eine der Wiegen der Trockenfleisch-Tradition in Südamerika liegt: Dort nannten die Quechua-Indianer das gesalzene, in feine Streifen geschnittene und getrocknete Fleisch Ch’arqui, ein Wort das (der Legende nach) im englischsprachigen Raum als Jerky übernommen wurde. Andere Quellen sehen darin sogar den Ursprung des französischen Wortes charcuterie für Wurst- und Aufschnittwaren.

Trockenfleisch wird heute in den meisten größeren Supermärkten als Beef Jerky gehandelt, leider sind dort aber die Zutaten nicht immer natürlich und auch die Qualität des zugrundeliegenden Fleisches ist oft fraglich. Daher hab ich mich besonders gefreut, als das Team von Paleo Jerky mir freundlicherweise eine Testpackung (Danke!) ihres neuesten Produktes zuschickte.

Das ist drin

Zuerst die Zutatenliste:

  • 100% Weidefleisch
  • Essig
  • Worcester Sauce
  • Koriander, schwarzer Pfeffer, Salz

Keine Geschmacksverstärker, keine E-Stoffe. Super!

Hier die Nährwerte pro 100g:

  • 46g Proteine
  • 2,7g Kohlenhydrate (davon 2,4g Zucker)
  • 5,5g Fett
  • 1g Ballaststoffe
  • 1,3g Natrium

Woher kommt der Zucker? Essig ist vergorener Fruchtsaft, daher bleiben Zuckerreste nach der Gärung übrig. Und Worcester-Sauce enthält auch Zucker, der ebenfalls bei der Herstellung tum Teil fermentiert und Reste zurückläßt. 2,4% ist jedoch nicht viel.

Wegen der Verwendung von Essig ist diese Trockenfleisch-Variante genau genommen eher ein Biltong nach südafrikanischer Tradition als ein klassisches Beef-Jerky, das kein Essig verwendet. Mehr über die Herstellung erfahrt Ihr auf der Webseite von Paleo Jerky.

Dort erfahrt Ihr mehr über die Rasse, Herkunft und Aufzucht der Rinder sowie über den genauen Herstellungs-Prozess.

Warum Weidefleisch? Es enthält mehr Omega-3-Fettsäuren, weniger Omega-6-Fettsäuren, mehr Vitamine und Mineralstoffe und es ist daher deutlich gesünder als Fleisch aus konventioneller Tierhaltung. Mehr dazu findet Ihr z.B. In Felix’ Artikel Fleisch als Medizin: Grasgefütterte Rinder oder im Artikel Red meat from animals offered a grass diet increases plasma and platelet n-3 PUFA in healthy consumers des British Journal of Nutrition. Und dazu: Weidefleisch schmeckt einfach besser als konventionell gefüttertes Fleisch!

Und damit wären wir beim nächsten Thema:

Der Geschmack

Also sitze ich im Innenhof meines Kundentermins am Dienstag und packe das Paleo Jerky aus: Die Kunststoff-Tüte hat eine vorbereitete Einreiß-Markierung und ist problemlos zu öffnen. Sie hat auch einen Schnellverschluß eingebaut, damit man die Tüte jederzeit wieder luftdicht verschließen kann. Immerhin 150 Gramm Trockenfleisch sind pro Tüte enthalten, das hält für mehr als eine Zwischenmahlzeit.

Die Paleo Jerky Stücke sind erstaunlich weich, weicher als andere Trockenfleisch-Varianten, die ich kenne. Zuerst schmeckt das Jerky wie eine gute Scheibe italienischen Bresola-Schinkens. Während man das Fleisch kaut und es sich mit dem Speichel vermengt macht sich zunehmend ein erstaunliches, Steak-ähnliches-Gefühl im Mund breit. Die Gewürzmischung ist sehr dezent und keinesfalls aufdringlich und auch der Essig ist kaum zu schmecken. Ich bin begeistert!

Ich muss mich bremsen, um nicht gleich die ganze Tüte aufzuessen, denn es soll ja noch was für das Artikel-Foto übrig bleiben…

Preis und Lieferung

Der Clou: Paleo Jerky-Fans beziehen den leckeren Snack nach einem Abo-Modell: Die Firma Paleo Jerky verschickt nämlich automatisch einmal monatlich eine Lieferung mit 1, 2, oder drei Packungen. Das Abo ist dabei jederzeit kündbar. Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, Einzellieferungen zu bestellen, gehe aber davon aus, dass ein kurzes Abo mit nur einer Lieferung keine Probleme bereitet.

Was kostet der mobile Steak-Snack-Spaß? Eine Packung mit 150g Trockenfleisch kostet EUR 13,50, Zwei Packungen (insgesamt 300g) kosten EUR 25 und der Dreier-Pack mit 450 Gramm liegt bei EUR 36,50, jeweils inkl. Porto. Das macht also ca. 8,33 EUR pro 100g Beef Jerky (beim mittleren Angebot). Der Online-Preis für industrielles Standard-Beef-Jerky liegt bei ca. 6 Euro pro 100g, so dass der Aufpreis für die deutlich höhere Qualität moderat ausfällt.

Für Unentschlossene gibt es auch die Möglichkeit, eine Probe-Packung zu bestellen.

Bestellen könnt Ihr auf der Paleo Jerky Abo-Seite bzw. per Email an bestellung@paleojerky.de. Mein Abo habe ich vor ein paar Tagen schon abgeschlossen und die nächste Lieferung wird am 24. Januar verschickt :).

Verlosung

Wie üblich gibt es auch für Paleo Jerky eine Verlosung, bei der Ihr mitmachen könnt: Einfach diesen Artikel über eines oder mehrere soziale Netzwerk Eurer Wahl teilen und mir dann eine EMail mit Vollzugsbericht schicken, schon seid Ihr im Lostopf. Wer nur gewinnen möchte, ohne Werbung zu machen kann auch so mitmachen, es gibt keinen Zwang.

Einsendeschluß ist Sonntag, der 26. Januar 2014, 0:00 Uhr, danach werden die drei glücklichen Gewinner gezogen und benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Kundentermin war übrigens erfolgreich: Dank gutem Eiweiß aus dem Paleo Jerky und gutem Fett aus den Macadamia-Nüssen hatte ich die richtige Energie für einen 5-stündigen IT-Architektur-Workshop-Marathon ohne Tiefpunkte. Das wäre mit klassischem Kantinenessen schwieriger gewesen.

Was haltet Ihr von Trockenfleisch als Snack bzw. als Wegration?


Hinweis: Paleojerky.de hat mir eine Probepackung Paleo Jerky kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt und eine Vorabversion dieses Artikels mit Gelegenheit für Feedback bekommen. Ansonsten hatte Paleo Jerky keine Einflußmöglichkeit zu diesem Artikel.


*: Amazon Affiliate-Link: Kauf’ Dich schlank und unterstütze dabei Paleosophie mit einer kleinen Prämie. Wir beide gewinnen!

Von Constantin Gonzalez am 18.01.2014, aktualisiert: 18.12.2014 in Testberichte.


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Mein Name ist Constantin, Informatiker und seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Ernährung, Gesundheit und aktueller Forschung dazu.

Mit der Paleo-Ernährung (oder: „Paleo-Diät“) bin ich heute 18 kg leichter und fitter als je zuvor. Jetzt wandle ich mich vom Couch-Potato zum Athleten. Das hätte ich als klassischer „Geek“ nie gedacht!

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